Lücken für Auerwildküken im Gerechtigkeitswald

Danke an die fleissigen Helfer, die in einem starken Arbeitseinsatz Licht in den Wald in der „Unteren Gerechtigkeit“ gebracht haben und so das Wachstum von Kiefer, Weisstanne und Heidelbeere fördern. Dazu musste die Fichte zurückgedrängt werden. Bei bestem Wetter konnten wir alle Arbeiten zügig und bei bester Laune erledigen. Ohne die Hilfe von so viel ehrenamtlichen Helfern wäre dies nicht möglich gewesen.

Ein grosses Dankeschön an die Unterstützer. Danke auch für fachliche Begleitung durch den Wildtierbeauftragten des Landkreises Ratstatt Martin Hauser, den Projektleiter des Naturparks Mathias Mohaupt und unseren Revierförster Roland Knop.

Mit dieser Aktion gibt es nicht nur die Chance, dass sich das Auerwild hier wieder ansiedlt, es wird auch das Wachstum von heimischen Baumarten gefördert. Auch bedrohte Insekten und seltene Vögel finden hier ein neues Zuhause.

Auerhuhn-Exkursion mit Martin Hauser, Mathias Mohaupt und Roland Knop

Voraussetzung für die dauerhafte Existenz des Auerhuhns sind "lichte, strukturierte Nadelholzbestände" mit Kiefern, Tannen und Fichten, sowie eine gut entwickelte Bodenvegetation, die die für das Auerwild existenziellen Heidelbeeren enthält. Für die Schaffung oder Erhaltung von lichten Flächen sind Pflegeeingriffe durch den Menschen erforderlich. Martin Hauser (Auerhuhnexperte & Wildtierbeauftragter des Landkreises Rastatt) und Roland Knob (Revierförster), führte eine Gruppe Interessierter Bürger zu einem Platz im Gemeindewald der sich für die Schaffung einer lichten Fläche besonders eignet. Wenn wir dort die Struktur zur Wiederansiedling schaffen, ist das zwar keine Garantie dass nachher hier wieder Auerwild zu beobachten ist, aber es ist immerhin möglich.
Auch für Insekten und andere Tierarten
wäre es mindestens genauso wichtig. Im Landkreis Freudenstadt kann das beispielhaft sein.

"Ich bin sicher einige Bürger werden sich für das Projekt begeistern und tatkräftig mithelfen", so Bürgermeister Armin Pioch.

Traditioneller Seniorennachmittag am 05.05.2019 im Lindenforum

Das Lindenforum in Grömbach war bis auf den letzten Platz gefüllt. Über 80 Seniorinnen und Senioren waren der Einladung der drei bürgerlichen Gemeinden Grömbach, Wörnersberg und Garrweiler (Altensteig) sowie die Evang. Kirchengemeinde gefolgt und erlebten am Sonntag, 5. Mai, einen informativen, geselligen und humorvollen Nachmittag.

Frau Dürr, Pflegedienstleiterin der Sozialstation in Pfalzgrafenweiler, informierte über die Leistungen ihrer Einrichtung und gab wertvolle Tipps rund ums Thema `Pflege´ weiter.

Anschließend konnte man bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch kommen, bevor es dann zum Höhepunkt des Nachmittags kam: Einem schwäbisch-herzhaften Einakter der Theatergruppe der Spvgg Grömbach mit dem Titel „A recht vitaler Pflegefall“.
Darsteller waren Tina Raisch, Melanie Rothfuss,Marlies Bohnet, Claus Tomasi und Frank Spitschu. Es wurde gelacht und applaudiert, die Stimmung war gut, so dass man gespannt sein darf, was sich die Veranstalter für das kommende Jahr einfallen lassen werden. Musikalisch umrahmt wurde der `Traditionelle Senioren-Nachmittag´ vom Kirchenchor.

Und zum Ausklang zeigte noch Susanne Marx Lomographie, eine besondere Art der künstlerischen Fotografie bei der mit historischen Objektiven ungewöhnliche Effekte erzielt werden können.

Mit herzlichen Dankesworten an alle Mitwirkenden und Helferinnen und Helfern endete ein vergnüglicher Nachmittag.

Das Auerhuhn

Martin Hauser, Revierförster am Kaltenbronn und Wildtierbeauftragter des Landkreises Rastatt, referierte am 03.05.2019 im Lindeforum über den größten Hühnevogel Europas, der auch das Wappentier des Landkreises ist. Viele Besucher folgten der Einladung in das Lindenforum. Die Begeisterung von Martin Hauser für diese ungewöhnliche Tier konnte man förmlich spüren. Leider ist die Population dieses Rauhfusshuhns seit
Jahren stark rückläufig. Das liegt vor allem in der Zerstörung des Lebensraumes. Auch die Freizeitaktivitäten in den Lebensräumen tragen dazu bei, dass nur noch ca 160 Hähne hier beheimatet sind. In Grömbach wurde der Hahn noch um 1900 bejagt. Der letzte Nachweis war 1993, das ist noch nicht so lange her.

Danke an die Dorfgemeinschaft für die Unterstützung!

Damit auch in Grömbach wieder ein Platz für Auerhühner und andere Tiere entsteht, bietet Hr. Hauser gemeinsam mit unserem Revierförster Knop eine Exkursion am Samstag den 18.05.2019 um  9.00 Uhr am Waldparkplatz in Grömbach an.

Maibaumaufstellung und anschließende Maibaumhocketse

Maibaumaufstellung durch die Freiwillige Feuerwehr Grömbach auf dem Dorfplatz!

Zur traditionellen “Hocketse” vor dem Feuerwehrhaus wurde recht herzlich eingeladen.
Traditionelle Bewirtung gab es ab 18:00 Uhr. Bei Bratwurst und Bier oder einem antialkoholischen Getränk wurde gefeiert bis tief in die Nacht hinein.

Mal wieder eine sehr gelungene Veranstaltung unserer freiwilligen Feuerwehr.
Übrigens: Die Höhe des Maibaums darf bis Monatsende wieder  geschätzt werden und der Sieger bekommt den Maibaum nach dem Abbau.

Konzert/Vorspielen der Musikschule Altensteig im Lindenforum

Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag am 18.11.2018 auf dem Friedhof Grömbach

Informationsveranstaltung Breitband und Nahwärme in Grömbach

Bürgermeister Pioch konnte im Lindenforum den Breitbandkoordinator des Landkreises, einen Vertreter der Weiler Wärme und einen Vertreter von CleanEnergy aus Radolfzell begrüßen.
Zunächst stellte Carsten Pütz den aktuellen Stand des Backbones vor. Er rechne mit dem Erreichen des Backbones in Grömbach bis in ca. 1,5 - 2 Jahren. Dann wäre die ultraschnelle Datenautobahn in Grömbach, mit genügend Kapazität für die nächsten Dekaden. Damit die Bürger diese Datenautobahn nutzen können müssen die Häuser mit einem Glasfaseranschluß ausgestattet werden. Das ist Aufgabe der Gemeinde, so BM Pioch.
Er erklärte, dass die Gemeinde Fragebogen verteilt, die den sog. erhöhten Bedarf bei Gewerbetreibenden, landwirtschaftl. Betrieben, freien Berufen und Heimarbeitsplätzen (es genügt schon wenn ab und zu geschäftlich Mails zu Hause bearbeitet werden) bei den Bürgern abfragt. Vom Ergebnis dieser Abfrage hängt die Höhe der möglichen Förderung entscheidend ab. Und ohne staatliche Förderung ist das Projekt in Grömbach nicht zu schultern. Ziel muss es sein, die Verlegung des eigenen Glasfasernetzes mit der Verlegung des Backbones zu synchronisieren um so mögliche Synergien optimal nutzen zu können. Carsten Pütz rechnet mit Kosten in Höhe von 750€ bis 1.250 € für den Hausanschluss, abhängig davon wieviele Hausbesitzer sich anschließen lassen. Je mehr desto preiswerter für jeden einzelnen.

Danach stellte Klaus Gall die Weiler Wärme vor, die heute zu den innovativsten Anbietern für Wärme, Strom und Mobilität in der Region gehört. Eine Erfolgsgeschichte! Die Nahwärmeversorgung für Pfalzgrafenweiler ist aus der Idee entstanden, die Jakobskirche mit Nahwärme zu versorgen, heute werden über 600 Haushalte mit Wärme versorgt und Klaus Gall ist stolz, dass die Versorgung mit Nahwärme heute ein Prädikat für die angeschlossenen Häuser ist.

Dem konnte auch Jörg Dürr-Pucher von CleanEnergy nur zustimmen, Als Spezialist für die Realisierung von Nahwärmenetzen, empfahl er der Gemeinde, wenn das Glasfasernetz und der Backbone verlegt wird gleichzeitig auch die Infrastruktur für eine Nahwärmeversorgung zu schaffen. Der Rohstoff Holz ist ausreiched vorhanden und in Kombination mit einer Solarthermieanlage könnne man das Blockheizkraftwerk im Sommer komplett abschalten. Sorgen um die Versorgung braucht man dabei nicht zu haben, in vielen Gemeinden funktioniert das reibungslos und wenn es gelänge mit der Weiler Wärme einen erfahrenen Partner zu gewinnen, kann daraus eine zukunftsweisende Wärmeversorgung für die Bürger werden. Was aber für die Breitbandversorgung gilt, gilt hier genauso, nur wenn genügend Bürger sich an das Nahwärmenetz anschließen lassen, kann es auch wirtschaftlich betriebén werden. Er rechnet damit, dass Bürger die irgendwann vor dem Austausch ihrer Heizung stehen zukünftig die Nahwärme nutzen werden. Allein schon wegen der hohen Investitionen und den immer schärferen gesetzl. Vorgaben an eine eigene Heizung.

Viele Fragen konnten von den Experten noch in einer regen Diskussion und im persönlichen Gespräch im Anschluß beantwortet werden.

Buchvorstellung / Lesung am Freitag, 26. Oktober im Lindenforum

Karin Blessing

111 Schätze der Natur im Schwarzwald, die man gesehen haben muss

Wer kocht in Teufels Küche? Wo ist die Eiszeit noch lebendig?
Und was für tolle Früchtchen gibt es in Bühl? Mit diesem Buch lassen sich faszinierende Naturwunder und spannende Geschichten erfahren. Das Buch weist den Weg zu 111 außergewöhnlichen Orten in dem mystischen Mittelgebirge im Süden Deutschlands. Imposante Landschaft, intakte Moore und romantische Schluchten. Undurchdringlich, dunkel und ein bisschen magisch. Der Schwarzwald, das ist mehr als eine unendlich scheinende Ansammlung von Bäumen, mehr als Bollenhut, Kuckucksuhr, Schinken und Schwarzwälder Kirschtorte. Das Mittelgebirge steckt voller großer und kleiner Naturwunder und seit gewaltige Stürme einstige Fichten-Monokulturen umknickten, erobert sich wilde Natur ihre einst angestammte Heimat Stück für Stück zurück.

Wildkatzen und Luchse streifen wieder durch die sagenumwobene Landschaft.
Karin Blessing stellt in ihrem Entdeckungsführer einmalige Naturorte vor und führt zu faszinierenden Plätzen und ganz besonderen Naturorten.

Dazu erzählt sie spannende Geschichten und liefert sachkundig Hintergrundinformationen. Das Buch ist dabei aber weder Wanderführer noch Naturschutzhandbuch für Spezialisten, sondern eine Einladung an alle Besucher, kleine und große Naturwunder in einer mythischen Landschaft näher kennenzulernen.

Karin Blessing, Jahrgang 1959, studierte in Stuttgart Biologie und Geografie, promovierte über Arten wissen an der Universität Gießen und arbeitet seit 1988 bei der Umweltakademie Baden-Württemberg. Schon als Kind lernte sie den Schwarzwald mit der Familie kennen, vergaß ihn ob mancher Reise in ferne Gefilde und hat ihre Liebe zu ihm neu entdeckt.